GLÜCK AUF! der Haut

Ein Buchprojekt des Tätowierkunst e.V. mit professionellen Fotografen und Interviews im Gebäude des ehemaligen Schacht 4/5 der Zeche Auguste Victoria, in Marl-Drewer.
Informationen zu diesem Projekt aktualisieren wir hier.


Informationen und Aktionen rund um die Ausstellung "GLAUBE LIEBE HOFFNUNG" aktualisieren wir hier.


ACHTUNG ÄNDERUNG!

Alle Änderungen und Aktionen rund um die Ausstellung, die jetzt "GLAUBE VERSETZT BERGE" heißt und im Fort Notch stattfindet, aktualisieren wir unter diesem Button.


Alle Infos rund um die DAYGLO Extravaganza erhaltet ihr hier :


Ziele unserer Arbeit

  • Etablierung des Tätowierens als Erscheinungsform der bildenden Kunst
  • Anerkennung der Tätowierkunst als immaterielles Kulturerbe, sowie deren Erhalt und Schutz
    Die Bewerbung für das Bundesweite Verzeichnis für immaterielles Kulturerbe der UNESCO wurde im Jahr 2023 eingereicht.
    Die Kulturform des Tätowierens ist entweder zeitgleich oder sogar schon vor der Höhlenmalerei entstanden.
    In Geschichte und Gegenwart zeichnet sich die Praxis des Tätowierens durch ihre grenz-überschreitende Verbreitung und Entwicklung aus und wird in unterschiedlicher Weise künstlerisch rezipiert.
    Die Ausübung, Erhaltung und Weitergabe des lebendigen kulturellen Erbes Tätowierung verdient daher die Anerkennung und den Schutz als immaterielles Kulturerbe.
  • Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung im Bereich der Tätowierkunst

„Vor unzähligen Jahrtausenden trat der Mensch aus seiner ihm vorgegebenen Natur heraus, indem er sich selbst gestaltete, um als Kunstwerk in seiner Welt zu erscheinen, um ein nicht natürliches Wesen zu sein, um eine Übernatur zu verkörpern, die seine Vorstellung vom Selbst […] zum Ausdruck brachte."

Fuchs, Ernst:
Ur-Kunst, Selbstgestaltung. Die Transzendierung des Selbst. In: Gröning, Karl: Geschmückte Haut.
Eine Kulturgeschichte der Körperkunst. 2. Auflage. München 2001. S. 9.

Vereinshistorie

Die Geschichte des Vereins reicht zurück bis ins Jahr 1977. Manfred Kohrs lud damals einige in Deutschland niedergelassene Tätowierer - darunter Horst Streckenbach, Edward Szustak “Tattoo Eddy“, Herbert Hoffmann, Heinrich Dietz und Theodor Vetter, sowie aus der Schweiz Dietmar Gehrer – zu einem Informationstreffen nach Hannover ein. Zweck dieses Treffens war die Gründung einer nationalen Vereinigung, um anschließend technische und hygienische Standards einzuführen. Kohrs begründete 1977 den National Tattoo Club Germany, aus dem im Jahr 2000 der KUNSTverein 2000 Wedemark e. V. wurde.



Am 2. Dezember 2018 wurde der Verein unter dem Vorsitz von Heiko Gantenberg in Tätowierkunst e. V. umbenannt. Seit Anfang 2019 gibt es den Webauftritt des Vereins, inklusive Social Media. Bis Oktober 2023 zählte der Verein bereits über 550 Mitglieder. Dazu gehören nicht nur Tätowierer, sondern u. a. auch Künstler, Kunsthistoriker, Juristen und andere Wissenschaftler.