Etablierung des Tätowierens als Erscheinungsform der bildenden Kunst 
Anerkennung der Tätowierkunst als immaterielles Kulturerbe, sowie deren Erhalt und Schutz
Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung im Bereich der Tätowierkunst

 


„tätowierungen interpretieren menschliche haut als schreib- und mal-fläche, als ‚shaped canvas‘, die auf den skelettrahmen des körpers hauteng und hautnah aufgespannt ist. kunst und literatur, so auf den leib geschrieben und ins fleisch geschnitten, sind da tatsächlich fleisch geworden in unmittelbarer, einfleischender ‚inkarnation‘: „das wort ward fleisch“ (joh. 1, 14). ein ‚bild-träger‘, der auf diese weise ein für allemal gezeichnet und gekennzeichnet ist, trägt seine (kunst-)haut allemal bekenntnishafter zu markte als ein normaler kunstsammler, der sich von seinen bildern leicht wieder trennen kann."
Timm Ulrichs 1974