Der Tätowierkunst e.V. startet im Herbst 2024 mit dem Projekt „Glück auf der Haut“, das die tief verwurzelte Verbindung zwischen der Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets und der Tätowierkunst in den Fokus rückt. Dieses außergewöhnliche Vorhaben zielt darauf ab, Bergbaumotive auf der Haut zu dokumentieren und so ein Stück regionaler Identität zu bewahren, bevor auch diese Relikte des Bergbaus verschwinden.
Bergbau und Tätowierungen vereint
Am 12. und 13. Oktober 2024 öffnet der ehemalige Schacht 4/5 der Zeche Auguste Victoria in Marl-Drewer seine Tore, um Menschen zu empfangen, die ihre Verbundenheit zum Bergbau durch Tätowierungen ausdrücken. Diese einzigartigen Kunstwerke werden von professionellen Fotografen festgehalten, begleitet von persönlichen Interviews, in denen die Tätowierten ihre Geschichten und ihre Beziehung zum Bergbau erzählen. Ehemalige Bergleute unterstützen das Projekt und tragen mit ihren Erfahrungen zur Authentizität dieser Erzählungen bei.
Ein bisher unentdecktes Kapitel der Tätowierkunst
Das Projekt will nicht nur die Motive dokumentieren, sondern auch die emotionale und historische Verbindung zu einer der prägendsten Industrien des Ruhrgebiets bewahren. Aus den gesammelten Bildern und Erzählungen soll ein hochwertiger Bildband entstehen, der die Tradition und die Hommage an den Bergbau konserviert – bevor diese Erinnerungen unwiederbringlich verloren gehen.
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